Finale Fahrt mit Startschwierigkeiten

Die letzten Kilometer begannen mit unverhofften Problemen, die wir ohne fremde Hilfe wohl nicht hätten lösen können. Das Verlassen des Hotelparkplatzes gestaltete sich nämlich schwieriger als gedacht. Wir mussten zum drehen des Gespannes, den Hänger abkuppeln konnten aber anschließend den Hänger aufgrund von Parkplatzunebenheiten nicht mehr ankuppeln. Der Hänger musste letztendlich aufgebockt werden, was wir ohne die Hilfe vom Hotelpersonal nicht geschafft hätten.

Abgekoppelter Hänger auf dem Hotelparkplatz

Nachdem wir das Hotel verlassen hatten und auf der Autobahn waren begannen die nächsten Schwierigkeiten. Sintflutartige Regenfälle zwangen uns, unsere Reisegeschwindigkeit erheblich zu reduzieren.

Land unter….

Irgendwie wollte das mit dem Regen überhaupt nicht mehr aufhören. Kurz vor unserem Zielhafen Kymi schien sich dann doch das Blatt zu wenden. Es hörte auf zu regnen und wir konnten unseren Tisch sowie die Stühle für ein ausreichendes Picknick aufbauen. Leider war die regenfreie Zeit, so unverhofft sie kam, auch so ziemlich unverhofft wieder weg. Dauerregen stellte sich mal wieder ein und wir waren gezwungen es uns im Auto gemütlich zu machen. Wir machten eine Tüte Chips auf, tranken Cola und schauten uns einen Film an, den Jürgen auf seinem Tablet gespeichert hatte.

Picknick im Hafen von Kymi

Das Befahren der Fähre wurde uns kurzzeitig verwehrt. Wir mussten der Fährauffahrtsbeauftragten erklären, dass sich kein Pferd in unserem Pferdeanhänger befindet. Darauf hin durften wir die Fähre entern. Interessanterweise stellte uns auf der Fähre von Italien nach Griechenland niemand diese Frage. Auf der etwas wackligen Überfahrt nach Skyros säumten Delfine unseren Weg und wir erreichten unser Ziel nach knapp zwei Stunden.

Ankunft im Hafen von Skyros

Nach 4 Tagen Reise haben wir unser Ziel sicher und erschöpft erreicht. Am nächsten Tag beginnt unser Projekt.

Avatar von Unbekannt

Autor: Jan und Jürgen

Wir sind zwei Buchhalter und wagen uns aus unseren sicheren Büros in die weite Welt des Handwerks.

Hinterlasse einen Kommentar